Wissenschaftliche Netzwerke zur EMF-Forschung

  • Internationales EMF-Projekt der WHO
    Das multidisziplinäre Projekt wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1996 ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts werden neue Erkenntnisse und verfügbare Ressourcen bedeutender internationaler und nationaler Einrichtungen und wissenschaftlicher Institutionen gebündelt und als Grundlage für die Abschätzung der Wirkungen einer Exposition gegenüber statischen und zeitvariablen elektrischen und magnetischen Feldern im Frequenzbereich von 0 bis 300 GHz zusammen geführt. Ziel ist es, durch eine logische Aufeinanderfolge verschiedener Aktivitäten eine genauere Abschätzung möglicher Gesundheitsrisiken und Umweltwirkungen durch die Einwirkung elektromagnetischer Felder zu ermöglichen. Die WHO arbeitet im Rahmen des EMF-Projekts mit acht internationalen Organisationen, über 50 einzelstaatlichen Fachdienststellen und sieben zentralen Koordinationsstellen für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung aus wichtigen einzelstaatlichen Behörden zusammen.
    http://www.who.int/peh-emf/en/
  • COST BM0704
    COST („European Cooperation in the Field of Scientific and Technical Research“ bzw. „Coopération européenne dans le domaine de la recherché scientifique et technique“) ist eine Initiative der europäischen Union zur  Förderung der wissenschaftlich-technischen Forschungskooperation im Rahmen themenorientierter COST-Aktionen.
    Die COST-Aktion BM0704 "Emerging EMF Technologies and Health Risk Management" startete im November 2007 mit dem Ziel, ein Netzwerk aufzubauen, das es Forschern erleichtert, Wissen und Informationen zum Thema Elektromagnetische Felder und Gesundheit auszutauschen. http://www.cost-bm0704.org

  • EFHRAN
    Das Europäische Netzwerk zur Bewertung von Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder (European Health Risk Assessment Network on Electromagnetic Fields Exposure) wird von der Europäischen Kommission – Executivagentur für Gesundheit und Verbraucher (EAHC) von 2009 bis 2012 finanziert. Spezifische Zielsetzung ist, ein Netzwerk für die Einschätzung des Gesundheitsrisikos durch die Exposition in elektromagnetischen Feldern aufzubauen.
    http://efhran.polimi.it

  • Wissenschaftsforum EMF (WF-EMF)
    Das Wissenschaftsforum EMF ist ein Projekt des Institutes für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und versteht sich als Plattform für innovative Gedanken und Dialoge zu kontroversen Themen in Wissenschaft und Gesellschaft. Das Forum will helfen, das Beziehungsgeflecht von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik zu reflektieren. Fokus des Wissenschaftsforums ist die Kontroverse über die möglichen Risikopotenziale von elektromagnetischen Feldern (EMF). Denn nach wie vor ist strittig, wie sich elektromagnetische Felder auf Gesundheit und Umwelt auswirken.
    http://www.wf-emf.org/de

Abgeschlossene Initiativen

  • EMF-Net
    Die Aktion “Effects of the Exposure to Electromagnetic Fields: from Science to Public Health and Safer Workplace” wurde durch das 6. Forschungsrahmenprogramm der  Europäischen Union  von 2004 bis 2008 finanziert. Ziel war es,  eine Rahmenstruktur für die Koordinierung der Ergebnisse von Forschungsaktivitäten im Zusammenhang mit den biologischen Auswirkungen elektromagnetischer Felder, unter besonderer Berücksichtigung der potenziellen Risiken durch Strahlungseinwirkungen im Arbeitsumfeld (berufsbedingte Exposition) bereitszustellen. Alle Ergebnisse unter:
    http://web.jrc.ec.europa.eu/emf-net/

  • COST 281
    Die Aktion war eine Initiative der Europäischen Union zur  Förderung der wissenschaftlich-technischen Forschungskooperation im Rahmen themenorientierter COST-Aktionen. Die Initiative zum Thema „Potential Health Implication from Mobile Communication Systems” (mögliche Gesundheitseinflüsse durch zukünftige drahtlose Kommunikationssysteme)  hatte zum Ziel, zu einer besseren Einschätzung über vermutete gesundheitliche Wirkungen elektromagnetischer Felder neuer Funktechnologien zu gelangen, und  Wissenschaftlern aus allen beteiligten Ländern eine Plattform zur Diskussion neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu verschaffen. Im Rahmen der Aktion wurden zahlreiche wissenschaftliche Workshops durchgeführt. Alle Dokumentationen hierzu sowie weitere Arbeitsergebnisse sind online verfügbar.
    http://www.cost281.org/

Aktuelles Portrait
COST BM0704