Fachbeitrag

21.03.2012

Studie findet bei Mäusen Hinweise auf indian cialis canada eine Beeinflussung des cialis no prescription Nervensystems und viagra pills des Verhaltens durch Handy-Exposition im Mutterleib

Forscher der Yale Universität, New Haven (USA) untersuchten die Nachkommen von 39 trächtigen Mäusen, die im Mutterleib 17 Tage lang rund um die Uhr im Feld eines handelsüblichen Handys (800-1900 MHz, SAR-Herstellerangabe: 1,6 W/kg) exponiert worden waren. Die Distanz des stummgeschalteten, ununterbrochen im aktiven Sprachmodus betriebenen Handys zu den Muttertieren betrug je nach Aufenthaltsort im Käfig 4,5-22,3 cm. Als Kontrollgruppe wurden weitere 42 Muttertiere scheinexponiert.

Durchgeführte Tests: (1) Bei den Muttertieren wurde am 12. Tag der Trächtigkeit der Gehalt des Stresshormons Kortikosteron im Blut gemessen. (2) Nach der Geburt wurden mit den Jungtieren drei verschiedene Verhaltenstests durchgeführt (je nach Art des Tests an 47-82 exponierten und where can i purchase cialis an 51-79 scheinexponierten Nachkommen): Gedächtnistest, Test auf cialis by mail Angst/Hyperaktivität und Test auf ängstliches Verhalten. (3) Elektrophysiologische Messungen an Schnittpräparaten aus dem Gehirn von 3-4 Wochen alten Jungtieren, um die Effektivität der Übertragung des Botenstoffs Glutamat an den Synapsen im Gehirn zu beurteilen (glutamaterge synaptische Übertragung an den Pyramidenzellen in einer bestimmten Schicht der präfrontalen Großhirnrinde).

Resultate: Die Verhaltenstests zeigten, dass die im Mutterleib exponierten Mäuse hyperaktiv waren, eine beeinträchtigte Gedächtnisleistung und viagra prescription assistance weniger Angst hatten. Die elektrophysiologischen Messungen ergaben, dass diese Verhaltensänderungen aufgrund einer veränderten neuronalen Programmierung zustande kamen, wobei die Effektivität der Glutamatübertragung an den Synapsen beeinträchtigt war. Diese Wirkung war nicht auf viagra canada generic die Großhirnrinde beschränkt, sondern trat auch in einer anderen Hirnregion auf. Stress der exponierten Muttertiere als Ursache für die Veränderungen bei den Jungtieren konnte ausgeschlossen werden, weil der Stresshormongehalt im Vergleich zu den scheinexponierten Muttertieren nicht signifikant erhöht war. Die Autoren sehen in ihren Ergebnissen den ersten experimentellen Nachweis einer neuropathologischen Wirkung durch Mobilfunkexposition im Mutterleib, die auf over the counter viagra substitutes die Jungtiere bis zum Erwachsenenalter wirkt. Die festgestellten Verhaltenssymptome glichen denen von menschlichen Kindern mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), so die Autoren. Weitere Tests am Menschen oder an Menschenaffen seien nötig, um das Risiko einer Handy-Exposition während der Schwangerschaft zu bestimmen.

Anmerkung: Die interessante Untersuchung sollte zunächst unter besser definierten Expositionsbedingungen und cialis black mit exakten dosimetrischen Modellierungen zur Ermittlung der tatsächlich in den Tieren auftretenden SAR-Werte wiederholt werden.

In diese Richtung argumentiert auch Dariusz Leszczynski (finnische Strahlenschutzbehörde STUK) in seiner Kolumne in der Washington Times vom 18.03.2012.

Zeit online setzte sich am 22.03.2012 in einem kritischen Bericht mit den Studienergebnissen auseinander: Der Fachaufsatz zeige, „wie man durch saloppe Methodenwahl und viagra cheap no prescrip naive Interpretationsfreude haarsträubende Befunde zum Aufregerthema Handystrahlung erzeugen kann“.

Hierzu nimmt Leszczynski in seiner Kolumne in der Washington Times vom 26.03.2012 Stellung. Er kritisiert die Darstellung in Zeit online und cialis generic brand name differences zitiert Kommentare von Experten sowie des Leiters der betreffenden Studie, Hugh Taylor. Leszczynski argumentiert in verschiedene Richtungen und buy viagra germany canadian meds kommt zu dem Schluss, dass die Untersuchung als eine toxikologische Modellstudie mit absichtlicher Überdosierung der getesteten Strahlung zu betrachten sei. Trotz offensichtlicher Mängel bei Expositionsdesign und will viagra go generic soon Dosimetrie müsse sie als ernstzunehmender Hinweis gelten. Die ansonsten gut durchgeführte Studie sollte Anstoß für weitere Forschung in diese Richtung sein.

 

Bibliografie: Aldad et viagra drug al., Scientific Reports 2, 312 (unter www.nature.com) Link zum Volltext des Artikels und weitere Details in der Studienzusammenfassung im EMF-Portal